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Kultur- und Nachbarschaftszentrum

Schutz- und Hygienekonzepts für Veranstaltungen

im Kultur- und Nachbarschaftszentrum RuDi

Veranstaltungen, wie insbesondere die Zusammenkünfte der selbstorganisierten Gruppen des Nachbarschaftszentrums, aber auch die Raumnutzung für z.B. Hochzeiten, Geburtstage, Vereinssitzungen, die üblicherweise nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, WAREN im RuDi wieder möglich. Nun beschloss die Bundesregierung für den gesamten November 2020 „eine gemeinsame, befristete Kraftanstrengung“. In Berlin gilt in der Folge die nunmehr 10. Änderung der Corona-Verordnung mit nachfolgend für RuDi relevanten Paragrafen:

Vom 02.11. bis 30.11.2020 u.a. verboten: Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden, § 6 (2); künstlerische Darbietungen, vor körperlich anwesendem Publikum, § 6 (2a); Tanzlustbarkeiten § 7 (1) (Lustbarkeit= „eine Veranstaltung, mehrern eine Lust, d. i. ein sinnliches Vergnügen, zu erwecken; wo es vornehmlich von gewissen Anstalten dieser Art vornehmer Personen gebraucht wird, dasjenige auszudrucken, was man sonst eine Lust nennet.“ Quelle: http://woerterbuchnetz.de/Adelung/call_wbgui_py_from_form?sigle=Adelung&mode=Volltextsuche&hitlist=&patternlist=&lemid=DL01867) und Sport, außer man betreibt ihn allein oder mit einer anderen Person und kontaktfrei, bzw. Ehe- und Haushaltspartnern §5 (2). Kulturelle Veranstaltungen dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden, § 7 (8) (Publikumsverkehr= „das Kommen und Gehen von Besuchern, Kunden u. a. an einem bestimmten Ort“ Quelle: Deutscher Duden)

Versammlungen gem. Artikel 8 Grundgesetz („Menschen können sich aus verschiedenen Gründen treffen. Zum Beispiel in einem Verein oder mit ihren Freunden. Ein Treffen heißt dann Versammlung, wenn die Menschen zusammen ihre Meinung äußern wollen. Oder wenn sich die Menschen gemeinsam eine Meinung bilden wollen. (Quelle: https://www.bpb.de/politik/grundfragen/politik-einfach-fuer-alle/236736/versammlungsfreiheit) sind erlaubt. Die Versammlung veranstaltende Person hat ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, § 5 (2).

Für Veranstaltungen im Kultur- und Nachbarschaftszentrum RuDi gilt:

  • Für Veranstaltungen jeder Art, die in den Räumen und der Freifläche des RuDi stattfinden, ist das Schutz- und Hygienekonzept des RuDi einschlägig; die Gruppen/Nutzer müssen kein eigenes Konzept erstellen. Eigene Konzeptionen, werden nach positiver Prüfung durch die Leitung des RuDi zur Umsetzung akzeptiert.

  • Durch die MitarbeiterInnen des RuDi wird zu den Veranstaltungen stets für ausreichende Belüftung der Räume gesorgt. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches wird die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße und Nutzung so berücksichtigt, dass permanente Querlüftung den erforderlich zügigen Luftaustausch sicherstellt.

  • Zur Sicherung einer adäquaten Händehygiene werden Teilnehmern an Veranstaltungen und Nutzern der Räume im RuDi ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und Händedesinfektionsmittel bereitgestellt. Etwaig eingesetzte eigene Mitarbeiter wurden im Rahmen des Schutz- und Hygienekonzepts instruiert.

  • Gemäß dem allgemeinen Grundsatz, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten, ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Gewährleistet wird, dass die Teilnehmerzahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.

  • Für die Raumnutzung ergeben sich in Abhängigkeit der Raumgrößen und Möbelierungen folgende Nutzerkapazitäten:

      • Erdgeschoss

    • Raum 01 - 15 Teilnehmer

    • Raum 02 - 6 Teilnehmer

      • 1. Obergeschoss

    • Raum 04 - 10-15 Teilnehmer

    • Raum 05 - 9 Teilnehmer

    • Raum 06 - 10 Teilnehmer

  • Für den Fall einer nachträglich identifizierten COVID-19-Erkrankung müssen die Identifikation aller Teilnehmer und ihre Kontaktmöglichkeit gewährleistet sein. Dazu wird im RuDi eine Anwesenheitsdokumentation aller Teilnehmer an der jeweiligen Veranstaltung geführt, vier Wochen nach Beendigung der Veranstaltung, geschützt vor Einsichtnahme Dritter aufbewahrt und anschließend vernichtet. Die Auflage zur Anfertigung einer Dokumentation haben, veranstaltungs- bzw. nutzungskonkret, der oder die jeweilige GruppenleiterIn bzw. NutzungsvertragspartnerIn umzusetzen. Die Anwesenheitsdokumentation wird im RuDi bereit gehalten, um sie der Corona-zuständigen Behörde bei Verlangen auszuhändigen. Die Dokumentation umfasst in Anwendung des § 3 (2) der aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung Vor- und Familienname, Telefonnummer, Bezirk oder Gemeinde des ständigen Aufenthaltsortes sowie vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse, Anwesenheitszeit und Nummer des/der genutzten Raume/s.

  • Die RuDi-Leitung hat anwesende Personen, die unvollständige oder offensichtlich falsche Angaben machen, den Zutritt oder den weiteren Verbleib zu verwehren, § 3 (4).

  • Von der Teilnahme an der Veranstaltungen/Raumnutzungen sind ausgeschlossen:

Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen

Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere (Atemnot, eine subjektive, unangenehme Erschwerung der Atmung).

  • Die Teilnehmer an Veranstaltungen im RuDi haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit sie sich nicht auf einem Sitzplatz aufhalten im Sinne § 4 (1).

  • Zur Durchsetzung der Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts gegenüber den Teilnehmern, die die Vorgaben nicht einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

Stand: 03.11.2020